Selbstständigkeit vs Nicht-Selbstständigkeit

Der Unterschied zwischen Selbstständigkeit und Nicht-Selbstständigkeit ist den meisten grundsätzlich klar. Selbstständig zu arbeiten bedeutet man hat keinen Chef, außer sich selbst. Der Arbeitnehmer auf der anderen Seite verrichtet nicht-selbstständige Arbeit. Die Frage ist jetzt was sich daraus für Unterschiede, z.B. in der Lebensweise, Chancen und Risiken usw., ergeben. Denn nur, wenn du genau weißt, was es das ein und das andere bedeutet, nur dann kannst du wirklich entscheiden, was du machen willst.

 

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Nicht-Selbstständigkeit

Als Arbeitnehmer, d.h. nicht-selbständig, ist man in einem Betrieb angestellt und einem Chef zugeordnet. Es wird als nicht-selbstständig bezeichnet, weil man Aufgaben zu erledigen hat, welche einem mitgeteilt werden. Zugleich müssen die Weisungen des Chefs befolgt werden.

Selbstständigkeit

In der Selbstständigkeit verkauft man sein Können an andere, Unternehmen und Privatleute. Im Prinzip ist man ein Ein-Mann-Unternehmen welches sein Produkt oder eine Dienstleistung verkauft. Diese kann in allem bestehen, von IT-Dienstleistungen über Unternehmensberatung bis hin zu Strom-/Gas- oder Finanzberatungen. Auch in einem Vertrieb ist man in der Selbstständigkeit, wobei dies eine besondere Art ist und man durch die Struktur (Artikel dazu siehe hier…) gewissermaßen gleichzeitig als Unternehmer arbeitet.

Ein Vergleich

Vergleicht man Selbstständigkeit (auch „Selbständigkeit“) mit der Nicht-Selbstständigkeit ergeben sich daraus auf beiden Seiten Vor-  und Nachteile.

Als nicht-selbständiger Arbeitnehmer hat man einen geregelteren Ablauf. Man weiß im Normalfall wann man zu arbeiten hat und wann nicht. Dafür muss man ab und zu auch Dinge tun, die man nicht oder nicht auf diese Weiße tun möchte, einfach nur, weil der Chef es sagt. Auf der anderen Seite hat man die Möglichkeit in großen Unternehmen Schlüsselrollen zu erreichen und so Einfluss auf das Geschehen auszuüben.

Auch der Sicherheitsfaktor spielt eine große Rolle. Man sagt als Angestellter habe man einen sicheren Arbeitsplatz. Durch den Arbeitsvertrag stimmt das in gewisser Weise. Doch gilt es hier zu überlegen, wie sicher man vor einer Kündigung tatsächlich ist. Vor allem in einer Zeit der Rationalisierung für höhere Gewinne und dem Ersatz von Arbeitsplätzen durch Maschinen.

Als Selbstständiger hat man im Gegensatz dazu die Gefahr schon sehr schnell keine Aufträge mehr zu erhalten. Jedoch ist man dafür selbst verantwortlich. Man kann selbst etwas daran ändern und man kann die Maßnahmen ergreifen, die man für richtig hält. In der Selbstständigkeit ist man sein eigener Chef.

Es kann gut vorkommen, dass man gerade anfangs mehr Zeit investieren muss als als Arbeitnehmer. Diese Zeit kann man jedoch frei einteilen. Lieber mittags mit den Kindern spielen und abends nochmal an den Schreibtisch. Ein weiterer Punkt ist, dass man unabhängig ist vom Gefallen eines Chefs oder davon, dass erst eine Stelle frei werden muss um befördert zu werden und mehr zu verdienen. Auch dafür ist man allein verantwortlich, denn hier zählt einzig und allein das Können.

Ein Fazit

Selbstständigkeit ist also nicht für jeden etwas. Je nachdem wie du die genannten Dinge (und noch viele weitere) gewichtest, ist es eine Überlegung wert in das eine oder das andere einzusteigen.

 

Bis nächste Woche, wie immer Mittwoch um 18.00.

Kevin Liebholz & das eFairSorger-Team

 

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Schneeballsystem vs Multi-Level-Marketing (Strukturvertrieb)

Wenn Menschen den Begriff Multi-Level-Marketing (auch MLM, Network-Marketing oder Strukturvertrieb) hören, verbinden sie ihn gleich mit dem Begriff Schneeballsystem. In manchen Fällen mag das der Fall sein und der Begriff MLM wird lediglich als Tarnung verwendet. Oft jedoch werden seriöse Unternehmen fälschlich als Schneeballsystem bezeichnet. Um zu klären um was für einen Fall es sich handelt, muss man zuerst einmal die Definitionen kennen.

 

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Was genau ist ein Schneeballsystem?

Ein Schneeballsystem ist zuallererst einmal illegal. Es lebt nur von den Investitionen neuer Mitglieder, welche an die oberen Mitglieder verteilt wird. Es gibt kein (echtes) Produkt und keine (echte) Dienstleistung. Man muss neue Leute in das System bringen, sonst bekommt man seine Investition nie zurück.

Dies funktioniert so: Um Einzusteigen zahlt man eine einmalige oder wiederkehrende Gebühr oder muss einmalig oder wiederkehrend ein (überteuertes) Produkt kaufen. So wird man selbst Händler in diesem System. Jetzt hat man die Aufgabe das Produkt weiterzuverkaufen, bzw. andere dazu zu verleiten auch die Gebühr zu bezahlen. Das Produkt kann jedoch nur weiterverkauft werden, wenn diese Kunden gleichzeitig auch Händler werden.

Es werden große Gewinne versprochen, wenn man neue Menschen in dieses System hineinbringt. Ein Schneeballsystem ist also darauf ausgelegt unendlich zu wachsen, denn nur so erhalten weiteroben stehende ihre Investition zurück, bzw. machen Gewinne. Man erkenn sofort, dass diese Systeme nicht funktionieren können, denn ein Kunde darf nie erzwungenermaßen Händler sein müssen. Aus diesem Grund sind solche Systeme auch verboten. Die Grundlage hierzu bietet das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, genauer §16 Abs. 2:

„Wer es im geschäftlichen Verkehr unternimmt, Verbraucher zur Abnahme von Waren, Dienstleistungen oder Rechten durch das Versprechen zu veranlassen, sie würden entweder vom Veranstalter selbst oder von einem Dritten besondere Vorteile erlangen, wenn sie andere zum Abschluss gleichartiger Geschäfte veranlassen, die ihrerseits nach der Art dieser Werbung derartige Vorteile für eine entsprechende Werbung weiterer Abnehmer erlangen sollen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“

Was ist Multi-Level-Marketing?

Das MLM, oder der Strukturvertrieb, ist keine neue Idee. Amway, Tupperware oder Thermomix sind die bekanntesten Beispiele hierfür. Im Prinzip arbeitet man im MLM in einem System als Großhändler und Einzelhändler. Als Einzelhändler gibt man ein Produkt oder eine Dienstleistung an eigene Kunden weiter und erhältst dafür eine Provision. Im Endeffekt wie ein Handelsvertreter.

Gleichzeitig kann man selbst als Großhändler mit eigenen Einzelhändlern zusammenarbeiten. Natürlich ist man, wie in jedem Handel, als Großhändler an den Umsätzen seiner Einzelhändler beteiligt. Die Einzelhändler können nun auch als Großhändler agieren und sich neue dazu holen. Auch an deren Umsatz ist man in bis zu mehreren Ebenen beteiligt.

Gerade in Vertrieben, u.a. in der Finanzbranche, ist diese Methode sehr beliebt. Unternehmen in dieser Branche arbeiten schon sehr lange in Deutschland. Daran kann man erkennen, dass echte MLM und Strukturvertriebe funktionieren und auch definitiv erlaubt sind.

Wie unterscheide ich Schneeballsysteme von einem MLM oder Strukturvertrieb?

Die wichtigsten Punkte, es gibt noch einige mehr, sind folgende:

  1. In einem MLM wird im Normalfall keine Zahlung oder kein Kauf als Grundlage für die Zusammenarbeit verlangt. Wenn doch, dann in einem überschaubaren, sinnvollen Maße und nicht überteuert (z.B. Kauf einer Flasche monatlich nach dem Motto: Wie soll ich denn etwas verkaufen, dass ich selbst nicht nutze?“).
  2. Hinter einem MLM steht ein sinnvolles Produkt oder eine sinnvolle Dienstleistung, die man an Kunden verkaufen kann.
  3. In einem Strukturvertrieb erhältst du immer Geld für einen Verkauf, unabhängig davon, ob du schon Einzelhändler unter dir hast oder nicht.
  4. In einem Strukturvertrieb muss ein Kunde nie gleichzeitig Händler sein. Er kann wenn er will, muss aber nicht.
  5. Ein Schneeballsystem braucht den Zuwachs von neuen Mitgliedern, denn sonst kann kein Geld ausbezahlt werden.
  6. Auch wenn in einem MLM Zuwachs von weiteren Händlern erwünscht ist, so ist er nicht zwingen notwendig um Ertrag für das Unternehmen und den Händler einzubringen. Ein Händler ist nicht dazu verpflichtet neue Händler zu gewinnen, denn er kann auch allein durch den Verkauf des Produktes oder der Dienstleistung sein Einkommen steigern.

 

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Platz 5 der Neukundengewinnung: Promotion-Helfer

Unser Platz 5 der Neukundengewinnung ist eine Multiplikation unseres Platz 1, Promotion-Stand. Dort sind wir davon ausgegangen, dass du dich alleine oder mit Partnern an einen Promotion-Stand von dir oder von deinem Unternehmen, bei eFairSorger organisieren wir Stände, stellst und Interessenten gewinnst. Jetzt steigern wir diese Effektivität um ein Vielfaches, und zwar durch Promotion-Helfer.

Was ist ein Promotion-Helfer?

Ein Promotion-Helfer, oder kurz Promoter, sind in diesem Sinne Minijobber, die für dich an einem Promotion-Stand Nummern von Interessenten sammeln. Das ist ihre einzige Aufgabe und dafür wird ein Promoter bezahlt. So können sie sich allein darauf konzentrieren und ihre Expertise darin steigern ohne eine Beratung oder einen Verkauf im Hinterkopf zu haben.

 

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Was bringt mir ein Promotion-Helfer?

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass ein Promoter innerhalb von acht Stunden zwischen 20 und 30 Nummern von Interessenten sammeln kann. Natürlich ist die Umwandlungsquote von Interessent zu Kunde nicht ganz so hoch wie wenn du es selbst machen würdest. Das lieg daran, dass jemand anderes als du (der Berater oder Verkäufer) den Interessenten angesprochen hat. Dennoch haben wir für unsere Dienstleistung als eFairSorger Werte von durchschnittlich 60% in der Neukundengewinnung gesehen. Zur Wiederholung, 60% von den 20 bis 30 Interessenten werden Kunden!

Wie viel kostet ein Promotion-Helfer?

Das liegt natürlich zuerst einmal daran wie viel du bereit bist ihnen zu zahlen. Bei Minijobber, die bis zu 450€ monatlich verdienen, kommen noch einmal 30% Abgaben dazu. Wir zahlen zusätzlich noch eine Prämie, d.h. wenn ein Promoter an einem acht Stunden Tag 20 Interessenten gewinnt, erhält er/sie 20€ zusätzlich. Bei 10€ pro Stunde, einem acht Stunden Tag und Erhalt der Prämie bekommt ein Promoter 100€. Als Kosten für dich kommen noch ca. 30€ Abgaben, also Gesamtkosten von ca. 130€ pro Tag und pro Promoter.

Setzt du diese 130€ Kosten in Relation zu den bis zu 18 neuen Kunden, ist es ein sehr geringes Risiko für einen immensen Output.

Wie erhalte ich Promotion-Helfer?

Das ist ganz einfach, hierzu kannst du diese Stelle ausschreiben und stellst sie in online Jobportalen ein oder hängst sie in Supermärkten, an Unis und anderen Plätzen aus. Wir bei eFairSorger wollen unsere Berater bei der Kundengewinnung unterstützen und wollen in Zukunft anbieten, Promotion-Helfer bei Bedarf über uns zum Selbstkostenpreis zu buchen.

Ich hoffe unsere Top 5 der Kundengewinnung helfen die Neukunden für deinen Vertrieb zu gewinnen.

 

Bis nächste Woche, ab jetzt immer Mittwoch um 18.00.

Kevin Liebholz & das eFairSorger-Team

 

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Platz 4 der Kundengewinnung: Online Marketing

Heute stellen wir dir unseren Platz 4 der Kundengewinnungsmethoden vor, die wir selbst nutzen:

Das Online Marketing

Das Thema Online Marketing ist unheimlich breit gefächert. Es geht von Suchmaschinenoptimierung (bei Google oben stehen), über Content Marketing (Videos, Texte, Podcasts…), bis hin zu Werbung schalten auf Facebook, Google und Co.

Wenn Online Marketing nicht der Hauptteil deines Berufes ist, wäre es zu viel verlangt, dass du alles davon tun sollst. Wir konzentrieren uns auf ein paar bestimmte, sorgfältig aufeinander abgestimmte Teile des Online Marketing und geben hier unser bestes. Hier zeigen wir dir wie wir dieses Thema angehen und wie du es auch tun kannst.

 

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Zeige deinen (potenziellen) Kunden, dass du der/die Richtige bist

Es ist wichtig, dass du dich hier als Experte darstellst und als die Person, die deinen (potenziellen) Kunden gezielt helfen kann. Bei uns geht es darum Inhalte zu erschaffen, die unsere Kunden finden wollen. Und wer weiß das besser als die Kunden selbst? Wir verfolgen hier die Content Marketing Strategie:

They Ask – You Answer

Der Sinn dahinter ist, dass du jede Frage deiner Kunden beantwortest, ausführlich, 100% objektiv und 100% transparent. Deine Antwort stellst du online als Artikel auf deinen Blog (schaue dir hierzu WordPress an), denn so kann jeder Internetnutzer deine Antwort sehen. Und das kann jede Frage sein. Ein Beispiel:

Ein Kunde fragt wie viel dein Produkt kosten würde. Wenn du einen Preis hast gut, wenn nicht auch gut, dann lässt du einfach den genauen Betrag weg. In deiner Antwort beschreibst du, wieso es diesen Preis hat (Kostenträger), was genau die Leistungen dahinter sind und auch warum es eventuell teurer ist als vergleichbare Produkte.

Wichtig hierbei ist, dass dein Produkt nicht zu jedem passt, also muss deine Antwort auch nicht jedem Einzelnen gefallen. Durch deine Offenheit und Transparenz zeigst du denen, zu denen dein Produkt passt, dass du der/die Richtige bist. Das kommt auch daher, dass du genau die Informationen lieferst, die deine Kunden suchen. Es sind schließlich die Antworten auf ihre Fragen.

(Aus diesem Buch habe ich von dieser Strategie gelernt: https://www.amazon.com/They-Ask-You-Answer-Revolutionary/dp/1119312973)

Verbreite die Botschaft

Jetzt gilt es noch die Frage zu beantworten wie Menschen deine Antworten im Internet finden. Du solltest auf jeden Fall jeden neuen Artikel (der mindestens wöchentlich erscheinen sollte) auf deinen Social Media Plattformen (Facebook, Twitter, Xing…) teilen. Zudem kannst du einen Link zu deinem Blog auch in der Signatur deiner Emails einbinden und den Inhalt deines Artikels auch als Video auf YouTube oder als Podcast nutzen. Deiner Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Verlinke den Blog mit deiner Website und weiße deine Kunden darauf hin. Und auch wenn es ein bisschen dauern kann, nach einer gewissen Zeit werden neue potenzielle Kunden auf dein Online Marketing über Google aufmerksam.

 

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