Selbstständigkeit vs Nicht-Selbstständigkeit

Der Unterschied zwischen Selbstständigkeit und Nicht-Selbstständigkeit ist den meisten grundsätzlich klar. Selbstständig zu arbeiten bedeutet man hat keinen Chef, außer sich selbst. Der Arbeitnehmer auf der anderen Seite verrichtet nicht-selbstständige Arbeit. Die Frage ist jetzt was sich daraus für Unterschiede, z.B. in der Lebensweise, Chancen und Risiken usw., ergeben. Denn nur, wenn du genau weißt, was es das ein und das andere bedeutet, nur dann kannst du wirklich entscheiden, was du machen willst.

 

Das gleiche Thema findest Du auch in unserem Podcast Fair Radio. Immer gut für unterwegs und bei müden Augen. Höre es dir an…

 

Nicht-Selbstständigkeit

Als Arbeitnehmer, d.h. nicht-selbständig, ist man in einem Betrieb angestellt und einem Chef zugeordnet. Es wird als nicht-selbstständig bezeichnet, weil man Aufgaben zu erledigen hat, welche einem mitgeteilt werden. Zugleich müssen die Weisungen des Chefs befolgt werden.

Selbstständigkeit

In der Selbstständigkeit verkauft man sein Können an andere, Unternehmen und Privatleute. Im Prinzip ist man ein Ein-Mann-Unternehmen welches sein Produkt oder eine Dienstleistung verkauft. Diese kann in allem bestehen, von IT-Dienstleistungen über Unternehmensberatung bis hin zu Strom-/Gas- oder Finanzberatungen. Auch in einem Vertrieb ist man in der Selbstständigkeit, wobei dies eine besondere Art ist und man durch die Struktur (Artikel dazu siehe hier…) gewissermaßen gleichzeitig als Unternehmer arbeitet.

Ein Vergleich

Vergleicht man Selbstständigkeit (auch „Selbständigkeit“) mit der Nicht-Selbstständigkeit ergeben sich daraus auf beiden Seiten Vor-  und Nachteile.

Als nicht-selbständiger Arbeitnehmer hat man einen geregelteren Ablauf. Man weiß im Normalfall wann man zu arbeiten hat und wann nicht. Dafür muss man ab und zu auch Dinge tun, die man nicht oder nicht auf diese Weiße tun möchte, einfach nur, weil der Chef es sagt. Auf der anderen Seite hat man die Möglichkeit in großen Unternehmen Schlüsselrollen zu erreichen und so Einfluss auf das Geschehen auszuüben.

Auch der Sicherheitsfaktor spielt eine große Rolle. Man sagt als Angestellter habe man einen sicheren Arbeitsplatz. Durch den Arbeitsvertrag stimmt das in gewisser Weise. Doch gilt es hier zu überlegen, wie sicher man vor einer Kündigung tatsächlich ist. Vor allem in einer Zeit der Rationalisierung für höhere Gewinne und dem Ersatz von Arbeitsplätzen durch Maschinen.

Als Selbstständiger hat man im Gegensatz dazu die Gefahr schon sehr schnell keine Aufträge mehr zu erhalten. Jedoch ist man dafür selbst verantwortlich. Man kann selbst etwas daran ändern und man kann die Maßnahmen ergreifen, die man für richtig hält. In der Selbstständigkeit ist man sein eigener Chef.

Es kann gut vorkommen, dass man gerade anfangs mehr Zeit investieren muss als als Arbeitnehmer. Diese Zeit kann man jedoch frei einteilen. Lieber mittags mit den Kindern spielen und abends nochmal an den Schreibtisch. Ein weiterer Punkt ist, dass man unabhängig ist vom Gefallen eines Chefs oder davon, dass erst eine Stelle frei werden muss um befördert zu werden und mehr zu verdienen. Auch dafür ist man allein verantwortlich, denn hier zählt einzig und allein das Können.

Ein Fazit

Selbstständigkeit ist also nicht für jeden etwas. Je nachdem wie du die genannten Dinge (und noch viele weitere) gewichtest, ist es eine Überlegung wert in das eine oder das andere einzusteigen.

 

Bis nächste Woche, wie immer Mittwoch um 18.00.

Kevin Liebholz & das eFairSorger-Team

 

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